Monthly Archives: August 2007

Shopping

Heute haben wir uns mal wieder ein Auto geliehen und waren zusammen mit Chris den ganzen Tag shoppen in Santa Cruz (ach, das hab ich noch gar nicht geschrieben: Chris ist vor 2 Wochen in die Wohnung neben uns gezogen. Wir haben hier jetzt sowas Haus-Komunen-maessiges, ist ganz lustig aber manchmal auch bissi nervig). Wir haben uns eingedeckt fuer das deutsche Klima: Oli mit 2 langen Hosen und ich mit 2 Pullis.

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Auch hier sieht man wieder wie sehr ein Auslandsaufenthalt Menschen veraender kann: Oli ist zum schnoeseligen Frat-boy geworden, ich hingegen ein supercooles Surferchick :-) Haha, aber nur fuers Foto, keine Sorge…

Sonst hatten wir die letzten paar Tage auch eine schoene Zeit. Am Sonntag war im Gottesdienst
eine Kindersegnung (fuer die, die das wundert: in den meisten Kirchen, die keine Landeskirche sind, werden Kinder nicht getauft sondern gesegnet. Der Grund dafuer ist, dass diese Kirchen so bibeltreu wie moeglich handeln wollen. Laut Bibel ist der Sinn einer Taufe die Besiegelung dessen, dass man sich bewusst dafuer entschieden hat sein Leben mit und fuer Gott zu leben. Als Baby ist man zu so einer Entscheidung ja noch gar nicht in der Lage, deswegen werden Babys nicht getauft. Da man den Eltern allerdings nicht die Freude eines weiteren Festes und den damit verbunden Geschenken nehmen moechte :-) werden die Kinder gesegnet. Das wiederum ist biblisch belegbar, z.B. in Matthaeus 19,13-15 wo Jesus die Kinder segnet).
Die Familie war vorne, das Baby wurde gesegnet und dann durften die Eltern noch ein paar dankende Worte sagen. Ich dachte ich haette mich verhoert, aber tatsaechlich haben sie die gesamte Gemeinde (und die zaehlt immerhin 400 Leute) zum Paella essen hinterher eingeladen. Das war sehr cool! Die Familie besitzt naemlich das groesste Billiardcenter auf der Insel und dort haben wir gefeiert. Man schliesse die Augen und stelle sich vor: ein grosses Gebauede direkt am Yachthafen von Las Americas, das oberste Geschoss ist kreisfoermig gebaut mit einer grossen Kuppel, aehnlich einem Zirkuszelt, alle Fenster ringsherum, die zum azulblauen Meer raus gehen, sind offen und lassen eine frische Brise durch den riesigen Raum ziehen, bunt durch den Saal verteilt stehen Billiardtische, Dartscheiben, Tischfussballspiele und viele Leute rum, die das Leben und seine netten Ueberraschungen geniessen, draussen wird unter einem schattenspendenden Zelt eine 2 Meter grosse Paellapfanne aufgebaut in der das leckerste Paella, das man sich vorstellen kann gekocht wird, die eiskalte Cola dazu ist auch nicht zu verachten und nachdem man sich den vor Hunger knurrenden Magen schoen voll gestopft hat mit der koestlichen Huehnchen-Fisch- Shrimps-Paella quatscht man noch mit ein paar netten Leuten und guckt auf einer Grossbildleinwand die romantisch kitschige Disney Verfilmung von dem “Doppelten Lottchen” mit Happyend an. Hach, ein schoener Tag :-)

Der Montag war auch sehr nett. Wir waren mit den Leuten vom Surfcafe hier in der Naehe (El Medano) den Tag am Meer verbringen. Dort gibt es zwar keinen Strand, aber dafuer ganz viele kleine natuerliche Pools, dort wo die Hoehlen im Lavagestein vom Meer aufgefuellt werden. Es gibt kleine Tunnel durch die man durchtauchen kann (wenn man sich das traut – ich also nicht :-), kleine Hoehlen und vor allem viiiiiiiiiieeeeeeeeel Sonne. Ich habs mir mit meinem Buch gemuetlich gemacht waehrend die Jungs plantschen waren. Der eine Pool hat ihnen besonder viel Spass gemacht. Dort war so ein unterirdischer Tunnel ins Meer rein und immer wenn eine Welle kam, ist das Wasser im Pool 1-2 Meter hoeher gegangen. Wenn die Welle dann wieder vom Meer zurueckgezogen wurde, wurde auch das Wasser wieder aus dem Pool rausgesaugt. Nachdem sich die Jungs dort ziemlich lange und laut vergnuegt hatten, dachte ich, dass es mir ja vielleicht auch Spass machen wuerde. Ich schnapp mir also eine Taucherbrille und stuerze mich in die Fluten. Der Spass blieb aus, bei mir hat sich nur Panik eingestellt. Wenn das Wasser hoch kam wurde man quer durch den Pool gespuelt weil der Druck vom Wasser so stark war. Ging das Wasser dann wieder zurueck, passierte das gleiche nur in die andere Richtung: man wurde mit dem Wasser Richtung Meer gesaugt – nur dass da erst noch der meterlange, wassergefuellte Tunnel kam. Ich also kurz vor dem Herzinfarkt vor Angst, dass ich da rein gesaugt werde und ertrinke. Bei jedem Mal wenn das Meer mich rausgezogen hat bin ich also, vom Adrenalin angetrieben, um mein Leben geschwommen, weg von dem Tunnel, nur um dann von der naechsten Welle, die in den Pool schwappt, quer durch den Pool geschwemmt zu werden, voellig ohne Kontrolle ueber Geschwindigkeit oder Richtung. Der pruefende Blick durch die Taucherbrille nach unten hat auch nicht wirklich beruhigt: alles voll mit Seeigeln am Boden und den Seitenwaenden. Nach 5 Minuten Kampf um mein Leben hat der Oli dann auch bemerkt, dass ich nicht wirklich so viel Spass hatte und hat mich gerettet. Wow, das Leben in der Grossstadt ist schon irgendwie sicherer…
Naja, nach dem Erlebnis hab ich mich dann wieder leise mit meinem Buch zurueckgezogen und den Jungs ihren Spass gelassen. So hatte ich dann auch noch einen schoenen Tag.
Hier noch 2 Fotos davon:

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Soviel zu den neusten Erlebnissen. Jetzt geh ich mal was essen.
Sophia

Birthdayboy with Cortado

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Oli an seinem 27. Geburtstag. Sieht doch noch ganz knackig aus, oder? :-)

Und gleichzeitig ist dies auch der Beweis: wir sind unter die Kaffeetrinker gegangen! Nachdem wir uns jahrelang gewehrt haben, diesem Laster zu froehnen, haben wir uns schlicht und ergreifend umentschieden. Wir haben gemerkt, dass trinken einen sehr sozialen Charakter haben kann und dass man doch einiges verpasst, wenn man das generell abblockt. Wir haben also beschlossen einen sozialen Drink zu unserem Repertoir hinzuzufuegen. Da wir Bier immer noch extrem eklig finden, war Kaffee einfach das kleinere Uebel. Und es hat gar nicht so lange gedauert, bis man sich an den Geschmack gewoehnt hatte. Allerdings muessen wir zugeben, dass wir sanft eingestiegen sind. Nicht etwa Espresso oder so ein Verbrechen, wir trinken “Cortado leche y leche” (as seen on the picture). Das Geheimnis dessen ist die unterste Schicht von gezuckerter Kondensmilch. Dann eine Schicht Kaffee (vielleicht auch Espresso. Wo da der Unterschied liegt, da kann mich vielleicht einer meiner kaffeefanatischen Freunde mal einweihen) und oben drauf noch eine Lage geschaeumter Milch. Schleck. Schmeckt schon ziemlich lecker. Manchmal werd ich allerdings doch rueckfaellig und frag mich, warum ich diesen bitteren Beigeschmack ertrage und nicht einfach einen leckeren, suessen Kakao bestelle. Aber diese Gedanken schieb ich dann einfach schnell beiseite. Schliesslich hab ich mich dafuer entschieden jetzt ein Kaffeetrinker zu sein…

Sophia

P.S.: Wie jedes mal an Olis Geburtstag: es sind nur noch 4 Monate bis Weihnachten. Uebermorgen gibts beim Aldi wahrscheinlich schon wieder Stollen und Spekulatius…

Nikon GPS Solutions for sale

Meine kommerzielle Website ist endlich online.

www.foolography.com

Für die die’s interessiert:
Ich produziere GPS Lösungen füer professionelle Digital-Spiegelreflexkameras von Nikon. Wenn man eins von meinen Produkten verwendet, werden exakte Positionsdaten automatisch mit jedem Foto was man macht, gespeichert. Dadurch kann man später immer nachschauen wo genau man die Fotos geschossen hat. Wenn man möchte kann man die Fotos auch auf Landkarten anzeigen lassen, z.B. bei Google Earth, ganz automatisch natürlich.

Auf der Webseite gibts auch Anweisungen wie man das tolle UMTS/HSDPA/3G Modem Huawei E220 auf dem Mac installieren und verwenden kann.

Oli

And again in English:

My commercial website is finally online.

www.foolography.com

I produce GPS solutions for professional Nikon DSLR cameras. Using my products, exact position data gets saved with each picture you take. You can therefore later check the location where you took that photo. If you wish, you can also display your photos on a map, Google Earth, or the likes.

On this site you’ll also find detailled information on how to install and use the Huawei E220 3G Modem on a Mac.

Oli

Las Cucarachas

Als wir vor drei Wochen aus unserer alten Wohnung ausgezogen sind, hat Oli unter der Spuele zwei kleine Kakerlakeneier gefunden. Jeder halbwegs normale Mensch haette sie wahrscheinlich schreiend zerstampft und das Klo runtergespuelt. Nicht so der Oli. Getrieben von seinem wissenschaftlich, abenteuerlichen Drang hat er sie in ein Marmeladenglas und dieses in einen dicken Umschlag gesteckt (weil Kakerlaken es ja dunkel moegen :-). Dort sind sie dann aber auch geblieben, weil – typisch Oli – sie dort vergessen wurden. Gestern haben wir hier mal ein bissel aufgeraeumt und dabei den Umschlag wieder entdeckt. Mit Spannung wurde das Glas hervorgeholt und tatsaechlich sind aus den 2 Eiern 15 Miniekelkakerlaken geschluepft. Vielleicht waren es auch anfangs mehr und sie haben sich in der Hungersnot im Glas gegenseitig aufgefressen. Den Viechern trau ich alles zu!

Also, wer wissen moechte wie Kakerlakeneier und Babykakerlaken aussehen:

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Bei mir hat natuerlich gleich der Mutterinstinkt zugeschlagen…

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Ne, Quatsch. Ich find die total eklig. Muss mir noch einen Plan ueberlegen, auf welche grausame Weise wir sie dann umbringen koennen wenn wir abreisen. Bis dahin wollen wir sie noch als Haustiere halten.
Wenn unsere Vermieterin wuesste, dass wir in ihrem neuen, kakerlakenfreien Haus (was hier echt eine Seltenheit ist) Kakerlaken zuechten…die wuerd uns an den Hals springen!

Sophia

News

Eine Zusammenfassung von dem, was in letzter Zeit so passiert ist:

- Uns war eine Zeit lang sehr langweilig. Zusaetzlich zu dem Frust, durch den wir mit der Wohnungssuche gegangen sind, war das ein ziemlich unzufriedenstellender Zustand. Deshalb hatten wir uns entschieden, dass wir uns nicht laenger in unserem Elend suhlen, sondern Dinge dagegen unternehmen. Wir haben besprochen, was wir noch alles machen wollen in der verbleibenden Zeit und haben einige Veraenderungen vorgenommen. Vor allem haben wir angefangen frueher aufzustehen (jetzt immer um 9h :-). Ausserdem unternehmen wir mehr. Oli geht oefter surfen, da er das ja eigentlich hier lernen wollte und bis dahin nur 4 oder 5 mal gegangen war. Ich wollte mal wieder anfangen Spanisch Vokabeln zu lernen, weil ich echt gemerkt habe, das mir das am meissten hilft. Interessant da die unterschiedlichen Lerntypen zu sehen: Oli lernt keine Vokablen und guckt sich auch nie die Grammatik an. Er lernt am besten indem er andere Leute was reden hoert und dann vielleicht mal nach einem Wort fragt, das er sich dann auch gleich merken kann. Mir bringt das so relativ wenig. Wenn ich eine Vokabel nur hoere, aber nicht lesen kann, bleibt die nicht in meinem Kopf haengen. Ich hab schon einen Riesenstapel Vokabelkarten geschrieben, die ich immer mal wieder durchgehe. So lerne ich.
Eine weitere Veraenderung war, dass wir mehr Kontakt zu anderen Leuten wollten. So sind wir also mehr in die Gemeinde und zum Surfcafe gegangen und haben dort Zeit verbracht. Das hat sich auch gelohnt. Es ist wirklich auch schoen, nicht immer nur zu zweit zu sein.
Als wir dann aus unserer alten Wohnung raus mussten haben wir all die Leute, die wir bis dahin kennengelernt hatten, zu einer Grill-Abschiedsfeier auf unserem Riesenbalkon eingeladen. Es war total cool. Extra fuer den Tag hat Gott den Wind auf dem Balkon abgeschaltet, der sonst ein bissel genervt hat. Wir haben gegrillt, Salsa getanzt (Wow, die Spanier koennen tanzen! Den Hueftschwung haben hier sogar die Maenner raus!) und viel gelacht. War ein sehr schoener Abend.

- Die letzte Woche war dann Olis Familie da. Das heisst, seine Eltern und sein Bruder mit dessen Frau. Das war sehr schoen. Ich hab echt ein grosses Glueck mit meiner Schwiegerfamilie. Man hoert so viele Horrorgeschichten von angeheirateten Familien, da hab ich wohl echt den Joker gezogen :-) Wir waren viel am Pool, am Meer und haben mal wieder richtig Urlaub gemacht. Seh angenehm!

- Einmal waren wir jetzt noch Tauchen. Der absolute Horror! Dafuer, dass das mein neues, tolles Hobby werden sollte, hasse ich Tauchen doch ein wenig zu doll. Naja, was heisst hassen. Ich konnte halt nur vor Panik die Nacht davor nicht schlafen, hatte Schweissausbrueche und Durchfall. Im Wasser war ich dann total verkrampft, gehetzt weil der Yaci immer zu schnell voran schwimmt und hab wieder viel zu schnell geatmet (der Yaci fragt mich immer was ich mit all der Luft im Tank mache. Die haelt bei mir naemlich nur halb so lang wie bei ihm und Oli. Muss die Panik sein…). Man hatt keine schoenen Fische gesehen und ich fands aetzend. Als meine Luft dann wieder alle war, musste ich hoch aufs Bott waerend die anderen, die mit uns Tauchen waren, noch unten blieben. Das ewige Geschaukel auf dem Boot hat mich dann noch total fertig gemacht und nach einem zweiten Treffen mit meinem Fruehstueck war ich echt am Ende und wollte nur noch sterben. Ich wusste gar nicht wie elend man sich fuehlt wenns einem so richtig uebel ist. Wieder zu Hause bin ich dann nur noch ins Bett gegangen und hab versucht mich von dieser Tortur zu erholen. Tolles neues Hobby :-)

- Was mich ziemlich mitgenommen hat, ist dass hier vor zwei Wochen ein 15jaehriges Maedel im Nachbarort El Fraile (1km von uns entfernt) verschwunden ist. Die Spanier sind da ziemlich mitfuehlend und schon am Tag nachdem sie verschwunden war, hingen ueberall Plakate von ihr und alle moeglichen Leute haben sich an der Suche beteiligt. Sie haben die ganze Gegend abgesucht, Strassen gesperrt und es war ueberall in den Medien. Letzte Woche haben sie dann ein Gestaendnis von einem 28jaehrigen Columbianer bekommen, der sie entfuehrt, vergewaltigt, umgebracht und hier in der Naehe verbuddelt hat. Das fand ich so krass. Wir haben das alles hautnah mitbekommen, wie sie alle nach ihr gesucht haben und es war so nah bei uns. Das ist echt unheimlich. Letzt Woche war dann in Las Galletas ein ganz langer Trauermarsch fuer sie und ihre Familie. Schrecklich, dass sowas passiert. Es gibt so kranke Menschen auf dieser Welt. Da weiss man wirklich nicht was man noch sagen soll. Mein Mitgefuehl geht vor allem zu den Eltern und Geschwistern des Maedels. Wie kommt man mit so einem Verlust zurecht? Ob man das ueberhaupt jemals ueberwinden kann?

- Wir haben unsere Rueckfluege gebucht :-) Mein Heimweh und eine unausschlagbare Einladung zu einer Geburtstagsfeier im Schloesschen im Prinz-Emils-Garten haben uns dazu verleitet jetzt schon am 11.9. nach Deutschland zurueckzukehren *Freu* Jetz tu ich aber mein bestes um die verbleibenden 28 Tage hier noch ordentlich zu geniessen, Spanisch zu lernen und vor allem Sonne zu tanken. Man hoert ja schreckliches vom deutschen Wetter. Wir haben Olis Eltern schoen eine Tasche mit unserem Zeug zurueck gegeben. So haben wir jetzt also mehr Platz auf unserem Rueckflug und ich plane, einen ganzen Koffer voll mit gutem Wetter und SOnnenschein mitzubringen…

Sophia

Estoy resfriada

Ich bin krank. So richtig krank. So krank war ich schon lange nicht mehr. Alles tut mir weh. Ich hab Kopfschmerzen, Halsscherzen, Augenschmerzen, Gliederschmerzen, Rueckenschmerzen, Husten, Schnupfen und Fieber. Und ich bin total schlapp. Wenn ich mal versuche, vom Bett in die Kueche zu schlurfen um mir ein Glas Wasser zu holen, hoere ich mich an wie meine Oma kurz vor ihrer Hueftoperation. Bei jedem Schritt muss ich stoehnen weil er so anstrengend ist. Sogar die Augen auf zu halten ist anstrengend. Deshalb lieg ich jetzt also den ganzen Tag im Bett und warte drauf, dass ich mich bald besser fuehle. Immerhin geht die Zeit schneller um wenn man staendig wieder einschlaeft. Ansonsten waers echt langweilig, stundenlang rum zu liegen ohne lesen oder TV gucken zu koennen.

So, hab ich mich jetzt aber genug fuer heute verausgabt, die paar Zeilen werden mich die naechste Stunde wieder schlummern lassen.

Immerhin weiss ich jetzt wie all diese Krankheitssymptome auf Spanisch heissen. Und unsere Vermieterin ist total nett um mich besorgt, hat mir Tabletten gegeben und so…

Sophia

Inmemoriam

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Timons heissgeliebter Lupo ist nicht mehr. Er musste gestern abend in einer scharfen Kurve einem suizidalem Hund ausweichen, woraufhin sein Heck ausbrach und er mit einigen Ueberschlaegen eine Boeschung runterpurzelte. Gott sei Dank ist Timon nichts Arges passiert. Der Lupo hat es jedoch nicht ueberlebt.
Das Spendenkonto dieser Traegodie wird demnaechst bekannt gegeben…
Mittrauernde duerfen sich gerne in die Kondolenzliste in den Comments eintragen.


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Neue Wohnung

Extra fuer meine quaengelnde Mama, aber auch fuer alle anderen Interessierten: unsere neue Wohnung in Las Galletas.

 Sophia

Waldbraende

Nachdem uns jetzt einige Leute wegen den Waldbraenden auf Teneriffa gefragt haben, hier mal ein kurzer Post dazu.

Uns gehts gut. Wir haben von den Waldbraenden, ausser durch die Nachrichten und einen leichten Brandgeruch in der Luft, noch nichts mitbekommen. Es brennt vor allem im Norden der Insel und wir wohnen ja ganz im Sueden. Ausserdem gibt es im Sueden der Insel eh gar keine Baeume, es ist eher eine Felsen-oder Wuestenlandschaft. Es gibt also nicht wirklich Brennmaterial, das uns gefaehrlich werden koennte.

Ich habe gehoert, dass das groesste Problem der Wind ist, der das Feuer immer wieder anfacht. Das kann ich mir gut vorstellen. Es ist immer ziemlich windig hier, aber die letzten Tage wars nochmal viel heftiger. Kennt ihr das Gefuehl, wenn man zu lange in der Sonne sitzt, dann faengt die Haut so an zu ziehen weil es so heiss wird. Als ob die Sonne einem ins Bein beisst. Vorgestern abend, als wir am Strand sassen, hatten wir dieses Gefuehl, obwohl es schon 23h und die Sonne schon laengst untergegangen war. Der Wind war so extrem heiss, dass es richtig weh getan hat. Das hab ich echt noch nie gefuehlt. Total komisch. Und dann ist es kein Wunder, wenn sie bei solchem Wind die Braende nicht unter Kontrolle kriegen.

Ich hab gelesen, dass sie grosse Probleme bei der Feuerbekaempfung in Icod de los Vinos haben. Dort steht dieser doofe Drachenbaum, der angeblich so toll und gross sein sollte, und der mich auf unserer Rundreise so enttaeuscht hat… :-)

Sophia