Monthly Archives: August 2009

Zeit, Zeit, sooo viel Zeit

Sooo viel Zeit für sooo viele nutzlose Sachen.
Wie z.B.: Zerstümmelung/Recycling von unnützen Klamotten.
Dieses T-shirt habe ich mir vor 8 Jahren gekauft und “irgendwie” kann ich mich weder in der Größe, noch im Aufdruck noch wiederfinden.

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In einer einsamen Minute (als Oli mal weg war. In seiner Gegenwart kann ich solche Aktionen nicht bringen, weil da sein Herz blutet) wurde – schnipp schnipp – die Schere gewetzt und aus dem schrankverstopfenden T-shirt wurde eine…lächerliche Kette…

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Naja, schön ist sie nicht wirklich und anziehen werde ich sie vermutlich auch nicht. Aber immerhin nimmt sie weniger Platz weg als das T-shirt :-) Und ich konnte mal wieder üben “Sachen zu machen, die ich nicht gut kann”. Vielleicht werd ich ja noch besser, aber selbst wenn nicht: schnibbeln und basteln macht Spaß. Und nutzlose Dinge zerstören sowieso :-)

Die Frau als Krone der Schöpfung

Während ich in den letzten Monaten ja quasi an den Schreibtisch gefesselt war um mich auf Prüfungen vorzubereiten, habe ich meinen Drang nach Freiheit in einer Liste mit dem Titel “Dinge, die ich nach der Uni endlich tun kann” ausgelebt. Hier wurde in typisch listenfanatischer Ordnung alles aufgeschrieben, was ich damals gerne tun wollte, aber nicht konnte. ENDLICH ist nun die Zeit gekommen, wo das anders aussieht, ich Zeit ohne Ende habe und all die feinen Dinge genießen kann, die sich dort angesammelt haben.
Eins davon ist das Buch “Captivating” von John & Stasi Eldredge zu lesen, das ich vor langer Zeit zum Geburtstag bekommen habe (wer Interesse am Buch in Deutsch hat: es trägt die typisch misslungene Übersetzung “Weißt du nicht wie schön du bist?”. Immer wieder kriegen die deutschen Verlage es hin einen wunderbar, bedeutungsgeladenen Titel in irgendwas absurdes und in diesem Fall sinnkonträres zu verkrotzen!).
Ein Gedanke daraus, der mir gut gefällt: Die Frau ist dir Krone der Schöpfung Gottes. In Genesis kann man nachlesen wie Gott nach und nach Licht, Himmel, Erde und Meer, Pflanzen, Sterne, Tiere und schließlich den Menschen schöpft (Gen 1,1-31). Man sieht eine deutliche Weiterentwicklung, von den groben Voraussetzungen für’s Leben, hin zum Leben selbst in Pflanzen, Tieren, dem Mann und schließlich als i-Tüpfelchen der Frau.
Am Ende jedes Tages betrachtete Gott sein Werk und “hatte Freude daran, denn es war gut” (Gen 1,10, 12, 18, 21, 25). Bemerkenswert daran ist, dass Gott erst mal nur den Mann schuf, sein Werk betrachtete und es für “nicht gut” empfand (Gen, 2,18). Das ist doch krass, oder? All die wunderbaren Dinge, die Gott hergestellt hat, inklusive (männlichen) Menschen sind “nicht gut” ohne uns Frauen. Die Frau musste geschaffen werden, damit die Schöpfung tatsächlich “gut” wurde. Wir wurden erfunden und geschaffen um der Schöpfung den letzten Schliff zu geben, wir sind die Krone der Schöpfung!
Da läuft man doch mit einem ganz anderen Selbstbewusstsein durch den Tag :-)

Endlich…

…sind alle Prüfungen bestanden und ich bin

frei