Category Archives: foolography

This baby’s ours

Neuer Messestand

Da ich nun ja endlich einen würdigen Abschluss vorweisen kann, war mein Mann so nett, mich bei seiner foolography GmbH einzustellen. Nun arbeiten wir also zu zweit im Eiltempo daran, dass die Firma zur Abwechslung mal nicht nur Arbeit, sondern auch ein bissi Geld bringt.
Die Produkte sind fertig geplant und hergestellt und wir feilen zur Zeit noch an der Bedienungsanleitung und den AGB. Für die nächsten Wochen sind schon zwei Einkaufsmessen eingeplant, bei denen der Verkauf dann endlich losgeht. Damit wir uns nicht (wie vor ziemlich genau einem Jahr bei der photokina) so unwohl fühlen müssen ob unseres zusammengestückelten Standes, haben wir uns letzte Woche auf einen kleinen “roadtrip” begeben und unseren eigenen wunderbar professionellen Messestand eingekauft. Ist er nicht einfach wunderwunderschön? Die schlanken Fesseln, der unschuldig weiße Teint, so unkompliziert und vielseitig, was kann man sich mehr wünschen? ;-)
Natürlich muss noch einiges geplant, verändert und zugekauft werden (vor allem Wände wären gut…aber da wollten wir nicht die angebotenen Spanplatten nehmen, sondern uns lieber Stoffwände besorgen), aber es ist so ein gutes Gefühl, jederzeit spontan auf eine Messe fahren zu können ohne in einem altbekannten Stressausbruch eine halbgare Lösung präsentieren zu müssen.
Die Vorbereitung laufen also und gleichzeitig steigt die Spannung wie das alles wohl wird, auf dem Markt zu sein, Verträge zu schließen, Kunden zufrieden zu stellen, Werbung zu machen… Was in der Theorie alles vorbereitet wurde, wird sich nun in der Praxis bewähren müssen. We’ll see how it goes…
Ich jedenfalls freu mich drauf!

PMA 09

Die Messe, wegen der wir ueberhaupt hierher gekommen sind, ist vorbei. Und sie war ein voller Erfolg. Wie erwartet anstrengend in jeder Hinsicht, aber trotzdem sehr gut. Es war ein sehr komisches Gefuehl, so weit gereist zu sein um den Leuten hier unser Produkt vorzustellen. Aber viele waren begeistert. Das Unleashed, das kabellose geotagging-Geraet, das der Oli erbastelt hat, war wirklich sehr beliebt. Es hat sogar einen Preis von der DIMA gewonnen (das ist die Organisation, diese Messe veranstaltet), den Innovative Digital Product Award. Und richtig fein american style haben wir auch eine fette Holzplakette bekommen, die wir neben dem Produkt aufhaengen konnten. Die Amis wissen schon, wie sie ihre Leute ehren :-) Und am Ende der Messe durften einige auserwaehle Leute der Fotoindustrie ihre “Lieblingsfunde” der Messe offiziell weiterempfehlen. Da wurden wir tatsaechlich auch noch als “Hotpick” gewaehlt. Schon von daher eine sehr erfolgreiche Messe. Es war wirklich gut, dass wir hier waren. Es hat gezeigt, dass auch der amerikanische Markt sehnsuechtig auf eine solche Loesung wartet. Und voellig unerwartet hat sich fuer uns noch ein voellig neues Gebiet aufgetan: Schulfotografie. Auch wenn wir das in Deutschland fast gar nicht kennen, ist es in den Staaten extrem wichtig. Und just waehrend dieser Messe kuendigt Fuji an, dass sie die beliebteste Kamera der Schulfotografen nicht weiterfuehren. Die S5 war deshalb so beliebt, weil sie die einzige Kamera ist, bei der man einen Barcodescanner anschliessen kann. Dadurch koennen die einzelnen Schueler per Barcode ihren Fotos zugeordnet werden und sie koennen so z.B. ganz einfach online ihre Abzuege bestellen. Die Ankuendigung, dass diese Kamera nicht mehr zu kaufen sein wird, war also Gespraechsthema Nummer eins auf der Messe. Im Gespraech mit einem Schulfotografen hat Oli dann nebenbei erwaehnt, dass man an sein Unlaeshed Modul auch problemlos einen Barcodescanner anschliessen kann, was den Schulfotografen ermoeglicht, jegliche Kamera, die sie moegen zu waehlen und die Barcode-Funktionalitaet zu haben. Diese Info hat sich dann ziemlich schnell verbreitet und immer wieder kam jemand von der Seite angeschlichen um zu fragen “Ich hab gehoert ihr habt da was…”. Sehr lustig.

Unsere Freunde von der photokina haben wir uebrigens auch wieder getroffen. Allerdings haben wir uns nicht wie beim letzten Mal auf verworrenen Wegen zu ihnen an den Tisch geschlichen, sondern wurden diesmal hoechst offiziell von Herrn Schmidt (Direktor vom Photoindustrieverband) und Herrn Rupsch (Direktor von Fujifilm Deutschland) zum Dinieren eingeladen. Und meine Guete, war das Essen gut! Definitiv das beste Steak, das sich jemals auf meinen Teller verirrt hat. Ein saftiges, zartes, 5cm dickes Black Angus Steak im Steakhouse des Renaissance Las Vegas Hotels. Kann ich wirklich weiterempfehlen! Was ich jedoch noch viel beeindruckender fande waren die Chefs der Firmen, die wir dort kennenlernen durften. Es ist so gut zu erleben, dass es sich dabei um ganz “normale” Menschen handelt, die voellig auf den Boden geblieben sind. Mir scheint, dass diejenigen, die es schon “geschafft” haben im Leben, die schon dort gelandet sind, wo sie hinwollen, es nicht mehr noetig haben den Obermacker raushaengen zu lassen. Bisher hatte ich wohl eher mit den Leuten in den Zwischenetagen zu tun und da erlebt man so oft so bleode Sachen. Gerade bei Frauen in relativ hohen Positionen habe ich noch fast keine positiven Erfahrungen gemacht. Da muss staendig bewiesen werden, wer das Sagen hat. Wenn man dann erstmal ganz oben angekommen ist, hat man sowas aber scheinbar nicht mehr noetig. Ein sehr interessanter, unterhaltsamer und lehrreicher Abend war das.

Domi war so nett uns mental, sowie mit Rat und Tat zu unterstuetzen. Da er ja zur Zeit eh in NYC lebt war es ja quasi nur noch ein Katzensprung bis Vegas ( – das dachten wir jedenfalls alle, bis es dann doch 7 Stunden Flug dauerte bis er endlich da war. Tatsaechlich ist er von Wiesbaden nach NYC ungefaehr aehnlich weit gereist wie von dort nach Vegas…). Und es war sooooooo gut ihn da zu haben! Vielen Dank nochmal, Domi! Es war so schoen, entspannend und tausend Mal lustiger mit dir!

pmajump

Unser Stand war vermutlich die drastischste Weiterentwicklung seit der photokina. Von einem in zweiwoechiger Heim- und Ebayarbeit hergestelltem und in der Nacht vor der photokina selbst aufgebautem Stand hin zu einem Teil des deutschen Gemeinschaftsstandes mit einheitlichen Alu- und Holzlook, bei dem man einfach nur noch erscheinen musste und alles schon fertig war, das war schon echt angenehm. Luxus an den man sich gewoehnen kann. Und die Gemeinschaft mit den anderen deutschen Staneden war auch gut. Gerade die Herrschaften von Novoflex waren total nett und haben uns Tipps gegeben wo sie konnten.
Die Messe war also wirklich gut. Wir haben viele neue Kontakte bekommen, viele neue Interessenten, Distributoren, Verkaeufer und Journalisten. Und es hat Spass gemacht. Natuerlich war es anstrengend, aber es war schoen zu sehen, dass sich Leute so ueber unsere Produkte freuen. Und gerade als Selbstaendiger, der halt keinen Boss hat, von dem man auch mal gelobt wird, ist es fuer Oli echt wichtig positives Feedback zu kriegen. Und das hat er. Massig.

Jetzt haben wir noch eine Woche Urlaub hinten dran gehangt, sind zur Zeit gerade im wunderschoenen San Diego (wirklich eine traumhafte Stadt!) und brechen morgen nach Los Angeles auf. Dann kommen noch ein paar kleine Orte an der Kueste entlang bis wir am Freitag nach Cupertino fahren und eine Familie besuchen, mit der meine Familie schon ewig befreundet ist. Die sind vor ein paar Jahren nach California ausgewandert und haben vermutlich einiges an Antworten auf Fragen, die wir uns in letzter Zeit stellen. Am Montag haben wir uns dann noch einen Termin aufschwaetzen lassen im “Infinite Loop” (allen Apple Fans wird das wohl was sagen, fuer alle anderen: dort befinden sich die Mac Headquarters, sozusagen das Mekka der Apple Freunde). Ein Appletyp kam an unserem Stand vorbei und da Oli ein paar Ideen hat wie man das neue iPhoto noch besser machen koennte, hat er uns gleich zu einem Gespraech eingeladen. Mit anschliessendem Besuch des einzigem Applegeschaefts wo man auch Appleklamotten kriegt. Wir werden den Oli wohl neu einkleiden :-)

Ja, so siehts also bei uns grad aus. Wir versuchen unseren Urlaub zu geniessen, was ein bisschen dadurch erschwert wird, dass wir wissen, dass es mit foolography (GmbH!) jetzt echt ernsthaft losgehen muss. Die etlichen Emails mit Anfragen, die wir jeden Tag bekommen, weisen uns immer wieder dezent darauf hin… Naja, ist ja auch schoen wenn’s erfolgreich zu werden scheint.

So, dann mach ich mal Schluss. Und mach Urlaub.

Sophia

vorbei

Alles vorbei.
photokina vorbei.
Tika-Hochzeit vorbei.
Magisterarbeit vorbei…
Ähm, ne nicht wirklich. Die fängt jetzt erst richtig an. Ich hoffe, ich finde die richtige Mischung aus zur Ruhe kommen von all der Hektik und konzentriertem wissenschaftlichem Arbeiten. Eine schlaue Frau hat mir letzte Woche den Rat gegeben, dass es für Leute wie mich (die e bissi sensibel und nachdenklich sind) sehr wichtig ist, Dinge zu tun, die einem Spaß machen. Ansonsten wird man schnell zu grübelig und melancholisch. Wirklich eine schlaue Frau.
Hier kann man (sogar wissenschaftlich fundiert) nachlesen, dass man schneller und glücklicher mit seinen Arbeiten fertig wird, wenn man sich Zeit nimmt für schöne Sachen in der Freizeit. Menschen, die ihren Kalender leer räumen, ihr Leben auf Halt setzen und keine Zeit mehr für Freunde haben, nur um so viel wie möglich arbeiten zu können, brauchen letzten Endes doch viel länger und haben auch noch eine schreckliche Zeit dabei.
Mein raffinierter Plan also: die 4 Monate, die mir jetzt noch für die Magisterarbeit bleiben, werden schön voll gestopft mit schönen Sachen. Dadurch geht das Schreiben dann ja auch viel besser und schneller. Stressgedanken, dass ich in den vergangenen 2 Monaten nicht genug gemacht habe, sind also völlig unnötig und werden weggehüpft. :-)
Ob das sorum wohl auch funktioniert?

Wer also einen Vorschlag hat, was ich schönes machen könnte oder Lust hat etwas mit mir zu unternehmen, der darf sich gerne bei mir melden.

Krasse Terrasse

Was ein Tag!
Ich muss sagen, es war echt eine Überwindung auf die photokina zu fahren. Als Wohnzimmer-basierte Einmannfirma die Entscheidung zu treffen, auf der größten Fotomesse der Welt auszustellen, das war echt unheimlich. Der erste Eindruck, den wir von den anderen Ständen geboten bekamen, als wir Montag abend (natürlich viel zu spät und völlig gehetzt) auf dem Messegelände ankamen, war echt krass. Alle Stände sind super professionell von Messebauern geplant und aufgebaut. Wir laden also unser Zeug aus den IKEA-Boxen ab und spannen unsere Moltonstoffstücke, die wir noch auf ebay ergattert haben, an die Wände, stellen den Tisch hin, den wir in der Gemeinde geliehen haben und legen die selbstgelöteten Produkte in unsere Plastikvitrine… Ich wär am liebsten im Erdboden versunken vor Scham. Immerhin ziehen wir alle Blicke der Besucher auf uns, weil wir doch etwas “anders” sind. Und Leuten, die unseren Stand suchen, braucht man nur sagen “kommt zum unprofessionellsten Stand der ganzen Messe”…

Naja, inzwischen hab ich mich an die Blicke gewöhnt und das Feedback der Besucher hat mich wieder ein bissi aufgepäppelt. Die meisten verstehen, unter was für Umständen wir diesen Stand aufgebaut haben, welchen Hintergrund unser “Unternehmen” bis jetzt hatte und findes es eher süß, dass wir uns trauen hier auszustellen. Komplimente wie “Endlich mal wieder frischer Wind hier” und “So there is still genius in Germany” haben wir auch schon bekommen. Es scheint, als ob die Produkte , die Oli entwickelt hat der Idee nach richtig gut ankommen. Es war sogar jemand hier, der auf die photokina ausschließlich gekommen ist um zu schauen, ob jemand genau dieses Produkt herstellt. Ansonsten hätte er es selbst produziert. Er wollte sofort 50 Stück haben :-)
Die Besucherzahlen konnten wir ja gar nicht einschätzen und haben mal provisorisch 5000 Visitenkarten bestellt (hat zu 500 Visitenkarten eh nur einen Preisunterschied von 30 Euro gemacht). Die werden wir wohl nicht alle loswerden. In den 3 Tagen, in denen wir schon hier sind, waren vielleicht 500 Leute an unserem Stand, die sich Infomaterial mitgenommen haben. Und das sind schon so viele, dass wir fast die ganze Zeit am reden und erklären sind.
Vor einer Woche waren wir noch unsicher, ob es sinnvoll ist hierher zu kommen, ob sich die 2500 Euro Standgebühren lohnen. Nun können wir sagen: was ein Glück, dass wir gekomen sind! Krasse Sachen sind passiert. Der Tag heute war unglaublich! Dürften wir hier Produkte verkaufen (oder hätten wir unsere Produkte auf Lager), wir hätten jetzt schon mehr verkauft als wir im kompletten letzten Jahr verkauft haben! Viele Leute zeigen Interesse, einige sind total begeistert. Privatleute genauso wie Distributoren und Fotoläden und -ketten. Einige Riesen, sogar aus Amerika sind auch dabei. Als die Messe für heute geschlossen hat waren wir schon total überwältigt vom Tag.
Dann kam die Ausstellerparty, ein Abend mit leckrem Essen, Livemusik und Unterhaltung im Tanzbrunnen, einer sehr schönen Location direkt am Main Rhein (danke, Papa für den Hinweis. Geographisch war ich noch nie sehr bewandert) gelegen. Bis vor 2 Jahren habe ich ja selbst noch als Hostess gearbeitet und mir dabei immer gewünscht, auch mal zu so einem coolen Event eingeladen zu werden und das Essen nicht nur heimlich in der Küche naschen zu müssen ;-) Heute war die Gelegenheit. Allein das war schon total cool. Am Buffet haben wir uns eine leckre Vorspeisenplatte zusammengestellt, sind zum nächsten Tisch gegangen an dem noch Platz war, haben nachgefragt ob die Plätze noch frei sind und uns nach positiver Antwort hingesetzt. 5 Sekunden später kommt von hinten irgend ein Typ gesprungen um uns von dem Tisch weg zu scheuchen. Aber der Herr, der schon am Tisch saß meinte, dass wir ruhig bleiben können. Schon mal etwas merkwürdig. Nach und nach kamen dann immer mehr wichtig aussehende Männer in schicken Anzügen und setzen sich mit an den Tisch. Selten hatte ich so sehr das Gefühl fehl am Platz zu sein (sogar an unserem merkwürdigen Messestand habe ich mich wohler gefühlt). Als dann auch noch 4 Kellner kamen und gleichzeitig, als obs sie’s einstudiert hätten, den Herren Vorspeisenplatten servierten, waren wir uns endgültig sicher, dass wir vielleicht besser unsere Teller schnappen und uns verkrümeln sollten. Was sind das für Leute, die bei einem Event mit ca.1000 Menschen als einzige ihr Essen serviert bekommen und nicht selbst am Buffet abholen müssen? Und: was machen wir mit denen an einem Tisch??? Hmm, aus der Entscheidung, uns nach der Vorspeise zu verkrümeln wurde dann doch nichts. Einer der Herren fragte uns nämlich, warum wir auf der photokina sind. Nach der Antwort, dass wir Erstausteller sind, war er schon begeistert und als Oli ihm sein Produkt vorgestellt hatte, total aus dem Häuschen. Er stellte uns allen Herren am Tisch vor (überlegt euch einfach, welche großen Fotoverbände, -messen und -hersteller ihr kennt und nehmt deren Direktoren und CEOs). Die Visitenkartensammlung, die wir heute abend zusammengestellt haben, dürfte mehr Vitamin B beinhalten, als wir irgendwann benötigen könnten. Wir wurden “eingeladen” den ganzen Abend mit ihnen zu verbringen (“Heute geht ihr aber nicht mehr zum Buffet, ist doch eh viel praktischer das Essen serviert zu bekommen”) und wurden allen möglichen wichtigen Leuten aus der Industrie vorgestellt. Als der Abend zu Ende ging kam der Direktor einer der größten Fotohersteller nochaml rüber und meinte “das Leben besteht aus 50% Talent und 50% Glück. Der heutige Abend war euer Glück”.
Krass. Jetzt sitz ich hier, ziemlich perplex von dem was in den letzten Stunden passiert ist und kann nicht aufhören zu zittern.
Und jetzt? Wie gehts jetzt wohl weiter? Vorgestern noch im Wohnzimmer am zweifeln, ob wir da voll den Mist bauen mit der Messe und unser Geld sinnlos verpulvern. Heute am VIP Tisch inklusive Vitamin B Spritze. Und übermorgen? Keine Ahnung! Was macht man jetzt wohl um diese Chance nicht zu verbocken?
Mal schauen ob wir heute Nacht überhaupt schlafen können.
Eine glückliche aber verwirrte Sophia

photokina

Für alle, die sich wundern warum wir uns in letzer Zeit so rar gemacht haben und für fast nix mehr Zeit hatten: Wir fahren gleich los zur Photokina, der weltgrößten Fotomesse. Oli hat dort ganz kurzfristig einen Stand für sein Unternehmen foolography bekommen und darf nun das GPS/Geotagging-Equippement, das er herstellt, dort vorstellen.
In den letzten zwei Wochen haben wir versucht im Schnelldurchlauf das hinzubekommen, wofür andere Firmen ein Jahr Zeit haben: Standkonzept planen, Werbegeschenke ausdenken, Infobroschüren texten, setzen, drucken lassen, Info-Powerpoint-Show zusammenstellen, Klamotten in der Corporate Identity besorgen, alles bestellen und einkaufen, die Firmenhomepage (www.foolography.com) überarbeiten, den Prototypen der neuen Version des Premiumproduktes voranbringen…
In den letzten Nächten haben wir so gut wie nicht geschlafen (aus Zeitmangel genauso wie aus Aufregung). Jetzt ist der große Tag gekommen, ich bin schon ewig vor meinem Wecker aufgewacht obwohl ich erst um 2h ins Bett gegangen und alle halbe Stunde aufgewacht bin. Oli ist erst vor 2 Stunden ins Bett gegangen. Mal schauen wie so ein Messeaufbau wird im Zustand, der relativ nah der Erschöpfung kommt. Mal schauen wie es ist auf einer so großen Messe auszustellen. Mal schauen ob uns die Leute auslachen, weil unser Stand so “homemade” ist und zwei jungen Hüpfer da drin stehen und Fotozubehör verkaufen wollen. Ich hoffe, man wird sehen, dass wir zwar noch nicht wahnsinnig viel Erfahrung, dafür aber umsomehr Leidenschaft und Menschlichkeit ins Geschäftsleben mitbringen.
Mal schauen…

Falls jemand Lust hat uns in Köln besuchen zu kommen: wir haben noch zwei Ausstellertickets, die für die ganze Zeit der Messe (23.-28.9.08) gültig sind. Wenn ihr die für einen Tag haben wollt, dann ruft uns einfach an.

Eine kribbelige Sophia