Die afrikanische Hitze in Tansania kann einen ziemlich schnell dazu verleiten, nur im Schatten zu hängen und den Tag an sich vorbei ziehen zu lassen. Diesem Luxus konnte ich mich in unserem Urlaub jedoch nicht hingeben, da ich ja mitten in der Magisterarbeit stecke. Ich bin selbst überrascht, wie diszipliniert ich mich jeden Morgen an den Schreibtisch gesetzt und gearbeitet habe. Es hat wirklich gut geklappt. Dennoch musste ein Ausgleich her. Physisch und psychisch bin ich von zu Hause mein Tramoplin als Ausgleichsbeschäftigung gewöhnt, allerdings war das dann doch ein bissi zu klobig um mit in den Urlaub zu kommen. Deshalb war der Oli so nett und hat das Haus meiner Schwiegereltern nach Alternativen durchsucht. Er ist fündig geworden:

Dieses Bett bestand eigentlich nur aus Metallfedern und war somit ideal für meine Zwecke. Wow, hat das Spaß gemacht. Fast so gut wie das Original zu Hause. Und die Aussicht war definitiv besser:

Tansania ist wirklich schön (nicht nur der Ausblick vom Balkon, da gibts ja noch viel mehr und sogar noch schönere Orte). Das Einleben hier in Deutschland fällt mir wie jedes Mal wieder schwer. Naja, es wird auch dieses Mal irgendwie klappen. Aber meine Zukunft sehe ich doch eher in einem wärmeren Land, wo die Tomaten wirklich nach Tomaten schmecken.
Eine fröstelnde Sophia

