Gammel, gammel, wir lungern ganz viel im Bett rum. Weils hier die beste Internetverbindung gibt. Das Bett ist so bequem, das Wetter draussen ist gar nicht so toll (wir haben gehoert, dass schon ewig nicht mehr so schlechtes Wetter war wie in den letzten zwei Wochen. Super!), dann hab ich auch noch so tolle Spiele wie Hearts und Minesweeper auf meinem Computer entdeckt…
Gestern wurds uns um 17h Uhr aber doch zu viel. Der Oli war so unausgeglichen, dass er Kaenguruh auf unserem Bett gespielt hat :-)
Dann sind wir mit dem Bus nach Las Americas gefahren und haben den Leuten beim Surfen zugeschaut. Oli moechte ja auch anfangen zu surfen (ich freu mich schon auf seinen Oberkoerper :-). Deswegen waren wir dann in ein paar Surfshops und haben uns Boards angeguckt.
Hinterher waren wir was essen im Surfcafe. Das ist ein sehr nettes Cafe/Restaurant, das wir von dem lieben Menny aus der Gemeinde empfohlen bekommen haben. Das Surfcafe ist von einem amerikanischen Christen und seiner Frau eroeffnet worden als Outreach zu der einheimischen Surfjugend. Es gibt preiswertes, leckeres Essen (Burritos, Sandwiches, Bocadillos), gute Milkshakes, eine kleine Buecherei mit christlichen Buechern, Billiardtische, bequeme Sofas, gute Musik, kostenloses Internet und einen Ausblick aufs Meer und die darauf surfenden Personen. Wirklich ein schoenes Plaetzchen.
Dann haben wir noch Lars kennengelernt, einen Mann aus Schweden, der im Surfshop untendrunter arbeitet. Er ist vor ein paar Monaten mit seiner Frau und zwei Soehnen hierher gezogen um das Leben zu geniessen. Die haben dann noch alle moeglichen Leute (uns auch) zu einem Picknick am Strand eingeladen. Das war dann auch sehr schoen. Ungefaehr 15 Leute aus aller Herren Laender (Schweden, Holland, Venezuela, England, Deutschland,…) haben gemuetlich im Kreis gesessen, Bier und Sprite getrunken, Chips und Suessigkeiten geknabbert und dem Sonnenuntergang zugeschaut. Das hat sich doch echt gelohnt mal wieder ausm Bett raus zu kommen!
Heute waren wir dann noch restliche Grundaustattung an Essen einkaufen. Das Essen hier ist schon deutlich teurer als in Deutschland. Naja, vielleicht ist es auch ungefaehr gleich teuer wie die normalen Laeden in Deutschland, aber so ALDIverwoehnt wie wir sind, da ist 1,07 fuer nen Liter O-Saft gleich mal doppelt so teuer wie in Deutschland.
Spaeter gehen wir noch auf die “Gran Paellada”, die heute, gross und mit vielen Plakaten angekuendigt, in Las Galletas stattfindet. Mit Orchester aus Gomera (eine andere kanarische Insel) und die Jugend kocht Paella. Die Huepfburg fuer die Kleinen koennen wir sogar vom Balkon aus sehen. Mal schauen wie’s wird.