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Category Archives: Wohnung
Alles weiß
Posted in Wohnung
Die Küche steht
Ich wünschte wir wären nicht solche Perfektionisten, aber nach unendlichen Besuchen bei Bauhaus, Hornbach, Obi und Praktiker hatten wir heute endlich alle Zutaten um die Küche aufzubauen. Es fehlen noch ein paar Regale, aber nutzbar ist schon alles…endlich.
Posted in Wohnung
Lebenszeichen
Wir leben noch, und zwar jetzt in Wiesbaden.
Der Umzug ist überlebt, war extrem stressig und nun hausen wir hier in der Hallgarter Straße 10 zwischen Kisten, Farbeimern und den schönen Stuckdecken.
Ich hab viel zu tun, wenig Nerven und Muse zum Blogschreiben, deshalb endet dieser Eintrag schon hier.
Wenn ich herausfinde wie man mit dem iPhone Fotos bloggen kann, werde ich ab und zu Impressionen vom derzeitigen Alltag posten.
Posted in Lebensverschönerung, Umzug, Wohnung
Ein neuer Thron
Zur Zeit verbringe ich den größten Teil meines Tages am Schreibtisch. Die beiden Personalvorlesungen sind durchlernt und nun bin ich beim Marketing gelandet, dem zweiten Teil meiner Vertiefung.
Ein bisschen habe ich mir ja schon leid getan in der letzten Zeit, vor allem weil neben dem Lernen kaum noch Zeit für schöne Dinge übrig blieb. Bei einem Telefonat mit Saskia hat diese mir dann ordentlich auf die Finger gehauen und mir bewusst gemacht wie blöd meine Einstellung dem Leben gegenüber gerade ist. Diese Augen-zu-und-durch-Mentalität führt nur dazu, dass ich die Lernzeit wirklich nur gerade so ertragen kann. Ich versuch ja nicht einmal sie schön zu machen oder das Gute in ihr zu sehen. Deshalb teste ich nun eine neue Einstellung dem Lernen und Lernleben gegenüber. Ich versuche die Zeit bewusster zu erleben, die weniger schönen Dinge wie das Lernen selbst und das Zittern vor den Prüfungen, denn darauf habe ich schließlich meine ganze Studienzeit hingelebt. Aber eben auch die schönen Dinge – und die passieren nunmal leider meistens nicht von selbst. Also plane ich kleine Schönigkeiten in den Tag ein und denke abends darüber nach, wofür ich dankbar sein kann. Klappt eigentlich ganz gut.
Im Zuge dessen habe ich beschlossen, dass meine direkte Umgebung, in der ich mich zur Zeit am häufigsten tummle, ein Make-over verdient hat. Der Schreibtischstuhl als mein treuster Unterstützer in dieser harten Zeit durfte als erster daran glauben:
| Vorher | Nachher | ||
|---|---|---|---|
|
|
Da unser Schlafzimmer ja tanzania-style eingerichtet ist, habe ich als neuen Stoffbezug für den Stuhl eine Kanga aus Tansania verwendet. Das ist ein Stück Stoff, das die Frauen dort als Allroundtalent verwenden (Rock, Shirt, Kleid, Haarband, Kopfpolster beim Sachen-auf-dem-Kopf-tragen, Tischdecke, Vorhang,…).
Da lernt es sich doch gleich viel tansanischer :-)
Posted in Lebensverschönerung, Lernen, s'lebbe is hard, Wohnung
In Schal/Schale geworfen…
…hat sich heute unsere Schrankwand.

Nachdem das ewige Lernen (zur Zeit für die Wirtschaftprüfung Ende Juni) etwas monoton wurde war ich auf der Suche nach einem ermunterndem Farbklecks in meinem Leben und bin im Chaos meiner Schalsammlung fündig geworden. Zusammengeknüllt in einen großen Haufen ist mir nie bewusst gewesen, wieviele Schals ich besitze. Umwerfend. In all dieser neu gefundenen Schalordnung wär dann jetzt vielleicht auch der richtige Zeitpunkt um mal anzufangen, Schals zu tragen :-) Passt ja zu meinem neugefundenen Modehobby…
Ansonsten bleibt das Leben aber leider ziemlich monoton. Lernen, lernen, lernen. Und nebenbei hat mich die Debbie zu einem Gilmore Girls-Junkie gemacht. Eine nette, aber gefährliche Alternativbeschäftigung zum Lernen!
Posted in Hobbies, Lebensverschönerung, Wohnung
verschönerung
Nachdem ich letzten Donnerstag meine Hausarbeit in BWL abgegeben habe und heute das dazugehörige Referat gehalten habe (nie wieder Outsourcing!!!), habe ich endlich auch wieder Zeit für Schönigkeiten. Naja, ist nur was kleines geworden weil ich mich milde gesagt “ein wenig ausgelaugt” fühle. Aber immerhin haben wir jetzt endlich eine akzeptable Lampe für´s Schlafzimmer. Den Vers (Johannes 14,27) finde ich sehr schön und auch passend (was könnte beruhigender sein als über dem Bett Gottes Zuspruch baumeln zu haben, dass er uns seinen übernatürlichen Frieden gibt?). “Zufälligerweise” ist er auch noch mein Taufvers.
| Vorher | Nachher |
|---|---|
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Die Schriftart (die schnörkeligen Anfangsbuchstaben jedes Wortes) habe ich mir letzte Woche in einer langweiligen Phase meiner “Lebenslanges Lernen” Vorlesung ausgedacht und dabei gemerkt, dass mir sowas total Spaß macht. Also hab ich wieder mein Kaligraphie-Set von früher rausgekramt und übe mich in Schwingungen. Aber ich glaub so richtig mit Feder und Tinte macht´s mir gar nicht so viel Spaß. Am besten funktioniert es mit den Stabilo Finelinern und die gibt´s auch in so vielen schönen Farben. Es gibt doch kaum was schöneres als in einen gut sortierten Schreibwarenladen zu gehen und sich an den so wunderschön farblich sortierten Stapeln von buntem Papier und Stiften zu ergötzen! Das ist wahrscheinlich das, was meine Mutter immer gemeint hat, wenn wir früher auf unserer allsonntaglichen Familien-Landschafts-Beguckungstour waren, sie aus dem Fenster die (ewig gleichen, eintönigen) deutschen Hügel sah und glücklich seufzte “Das tut meiner Seeeeele ja so gut”. Wieder ein Anzeichem mehr, dass ich alt werde (oder dass ich mich besser kennenlerne und mir eingestehe auch eine Seele zu haben).
Was mich noch grad so beschäftigt: Erschrockenheit, wie krass ich mich wieder an Deutschland gewöhnt habe. Diese absolute Überforderung der ersten Wochen, dass das deutsche Leben einfach doppelt so schnell ist wie das spanische, die habe ich überwunden. Ist das was Gutes oder was Schlechtes? Gut, weil ich hier wieder besser zurecht komme. Schlecht, weil ich so eigentlich nicht leben will! Die letzten 3 Wochen konnte ich nicht leben, nur existieren und Aufgaben erfüllen. Ich hatte einfach so viel zu tun, es war praktisch keine Zeit mehr für schöne Dinge im Leben übrig und das sind doch die essentiellen, das sind die wegen denen ich leben möchte. Oli war auch extrem eingespannt und so haben wir erlebt, was es heißt “nebeneinander her” zu leben. Es hat zwar ohne größere Streitigkeiten funktioniert, aber ist das Leben? Ich wage zu behaupten, dass das für den größten Teil der Deutschen das ganz normale Leben ist. Kein Wunder, gehen so viele Beziehungen kaputt. Man hat neben dem alltäglichen Programm (/Stress/Überforderung) doch gar keine Kapazität mehr für irgendetwas anderes. Da muss alles andere halt irgendwie laufen. Auseinandersetzung mit Konflikten? Keine Zeit und erst recht keine Kraft mehr übrig!
Mir scheint es, als ob man von “der Gesellschft” ein Leitbild bekommt, was man alles zu schaffen und zu bewältigen hat. So hetzen alle diesem idealtypischen Leben hinterher, keiner nimmt sich die Zeit mal anzuhalten um zu überlegen, warum man das überhaupt mitmacht. Man ist so gehetzt vom “überleben”, dass die Zeit für Gedanken fehlt, wie “leben” eigentlich aussehen sollte.
Man kann echt so in der Arbeit gefangen sein, dass man gar nicht auf die Idee kommt darüber nachzudenken, warum man sich all diese Arbeit eigentlich macht, warum man das so immer mitmacht.
Die letzten Wochen war ich nur auf Überlebensmodus eingestellt und dieser Modus tötet all das schöne in meiner Seele (tja, da ist sie schon wieder, meine Seele :-).
Und, was bringen mir diese Erkenntnisse? Vielleicht Einsichten, warum Deutschland so kalt ist. Und wie geht man damit um? Will ich ein Tropfen auf dem heißen Stein sein, der zeigt, dass es auch anders geht? Oder ändert das am Stein auch nichts, nur der Tropfen geht dabei kaputt.
Ich glaub Oli hätte seine Koffer in weniger als einer Minute gepackt…
Posted in Lebensverschönerung, Wohnung





